Sonntag, 14. September 2014

Das verdrehte Kleid

Dieses Kleid habe ich mir nur genäht, weil mehrere Userinnen auf der burdastyle-Seite mich dazu inspiriert haben. 
Dieses verdrehte Kleid war dort der absolute Renner.
Ich hab mir den Schnitt schon länger rauskopiert und das Kleid auch schon länger genäht, doch leider hat sich das Futter des Oberteils ständig verzogen und das hat mich total gestört.
Ja, und da ich Reparaturarbeiten nur ungern mache, ist das Kleid jetzt länger gelegen. 
Wir sind dieses Wochenende mal wieder in Kitzbühel gewesen und ich wollte natürlich ein neues Kleidchen dafür mitnehmen.
In letzter Minute, sprich am Morgen vor Abreise hab ich mich daran gemacht ein Schrägband für das Kleid zuzuschneiden und es an den Ausschnitt zu nähen. Das Futter hab ich gelassen und das Band einfach darüber genäht.
Jetzt ist es eine saubere Geschichte und nichts verrutscht mehr!
Die Bilder sind auf unserem Zimmerbalkon entstanden. 
Tolle Aussicht auf die Streif :-)
Das Kleid an sich ist schon schön, nur bin ich die ganze Zeit am zupfen, da es nicht lange so verdreht bleibt wie es soll.
Bin schon am überlegen, ob ich es nicht noch enger an der Taille nähen soll, damit der Effekt besser hervor kommt….?!
Den Stoff habe ich bei stoffundstil.de gekauft und bin mit der Qualität zufrieden.

Einen schönen Sonntag
Die Coco








Sonntag, 31. August 2014

Verkehrt herum :-)

Dieses Shirt habe ich euch hier schon gezeigt, doch dieses Mal trage ich es verkehrt herum.
Darauf gebracht hat mich meine Schwester, die es beim Probieren gleich so herum angezogen hat. 
Damals hatte ich noch kein "Corinna Olek - kleiderkunst-Bapperl" eingenäht, deshalb war das Hinten und Vorne nicht klar zu erkennen.
Seit meine Schwester es so verkehrt herum angezogen hat, mache ich es auch so; mittlerweile gefällt es mir so rum sogar besser. 
Ein schöner Rücken kann ja auch entzücken!
Heute hab ich das Seidenshirt wieder mal aus dem Kleiderschrank geholt und habe es zusammen mit einer Herbstjacke getragen ( oh mein Gott, das Wetter ist echt eine Katastrophe!!!)

So, lange Rede, kurzer Sinn, hier sind die Bilder :-)



So herum war es mal geplant :-)




Samstag, 30. August 2014

Marmelade in Hülle und Fülle

Vorgestern war ich zum ersten Mal dieses Jahr beim Schwammerl suchen

und bei dieser Gelegenheit habe ich die Obstbäume meines Onkels geplündert. 
Naja, geplündert ist ein klein wenig übertrieben; das geht denke ich gar nicht. Drei riesengroße Zwetschgenbäume stehen dort, einige Jahrzehnte alt und diverse andere Sorten, deren Namen ich bis dato noch nicht gehört habe.
Mein Onkel hat einen der Zwetschgenbäume geschüttelt und wir haben nur die vom Baum gefallenen reifen Früchte zusammengesammelt. Ich liebe Zwetschgen und die sind perfekt, sehr süß!
Mein Onkel meinte die "Ringlo" (bayerische Bezeichnung) wären auch reif und genau richtig zum gleich essen. Ich kenne diese Frucht nicht und wusste nicht was das ist, hab mich also überraschen lassen. 
Wir sind auf die Garage gestiegen und von dort haben wir die Früchte direkt vom Baum pflücken können. So etwas Süßes hab ich noch gar nicht gegessen. Es handelt sich um eine uralte unveredelte Pflaumensorte. 
Ich muss gestehen, ich musste den hochdeutschen Namen googlen: RINGLOTTEN sind das - ein Pflaumentraum in grüngelb.
Es gibt noch mehr Ringlotten-Sorten in anderen Farben und Größen.
Außerdem hab ich noch Birnen bekommen, die auch super schmecken :-) 
Ich bin mir vorgekommen wie im Paradies.

Ich war also bepackt mit Steinpilzen, Zwetschgen, "Ringlo", Birnen, usw und hab mich wieder auf den Heimweg nach Regensburg gemacht. Dort angekommen habe ich die Ringlotten gleich verarbeitet. Ich habe zwei Kilo Marmelade gemacht, 1 kg Röster und 1,2 kg eingefroren. Nach vier Stunden Arbeit bin ich dann fix und foxy in mein Bett gefallen.

Am nächsten Morgen habe ich meinen Zuckervorrat erst einmal aufgefüllt bevor ich mit den Zwetschgen weitermachen konnte.
Ich habe nach einem Zwetschgenrösterrezept gegoogelt und wurde auf einem österreichischen Blog fündig. Dort wurde ein traditionelles Rezept beschrieben, für das es nötig war erst einmal Karamell zu machen. Das hatte ich noch nicht gemacht, doch ich hatte Glück und es gelang mir auf Anhieb :-) 
Der Röster wurde mit wenig Zucker gemacht; zur Sicherheit habe ich die 3 kg fertigen Gläser noch im Backofen mit Wasser eingeweckt, damit die Haltbarkeit gewährleistet ist.
Zu guter Letzt habe ich noch 1 kg Marmelade gemacht und dann hatte ich alle 8 kg Früchte verarbeitet.
Meine Finger sehen furchtbar aus, eben nach viel Arbeit :-)

Da bei mir alles immer gut aussehen muss, wollte ich die nackten Gläser noch verschönern und habe mir Etiketten bei www.etiketten-wahnsinn.de ausgedruckt und habe heute noch Stoffe gesucht um dem Ganzen das i-Tüpfelchen aufzusetzen. 
Jetzt bin ich zufrieden und das eine oder andere Glas wird mit Sicherheit als Geschenk bei lieben Menschen landen.

Wir hatten heute Nachmittag Kaiserschmarrn mit Ringlotten- und Zwetschgenröster und es war wirklich traumhaft gut!
Ich habe mich für nächste Woche schon wieder bei meinem Onkel angekündigt um nochmal Nachschub zu holen, denn es schmeckt wirklich verboten gut!!!!

Ach ja, jetzt wisst ihr, warum ich gerade nicht zum Nähen komme ;-)

Ein wunderschönes Wochenende für Euch!
Die Coco